Blödheit im heutigen Sprachgebrauch
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Die ursprüngliche Wertbedeutung der Blödheit als Schwäche oder Scheu
wird noch in der Redensart sich entblöden tradiert. Schon seit dem 17.
Jahrhundert ist diese Form als sich entblöden, also die Schwäche abtun,
sich erkühnen, sich erfrechen, bekannt, daneben in der gleichen
Bedeutung sich nicht entblöden, was vermutlich auf eine
Uminterpretation von sich entblöden als sich schämen zurückgeht.
In der Literatursprache des 19. Jahrhunderts wurde es auch mit der Bedeutung " schüchtern" verwandt.
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Blöde Kühe....
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Pfui! Da oben der Blödmann...
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Das Substantiv Blödheit ist heute weit seltener in Gebrauch als das
Adjektiv oder Adverb blöd. Dieses kann nicht nur dumm bedeuten, wie
etwa in dem bekannten Werbeslogan Ich bin doch nicht blöd!, sondern in
bestimmten Zusammenhängen auch unangenehm oder bedrohlich, z. B. wenn
jemand sagt, er habe ein blödes Gefühl. Auch mit Ausrufen wie Blöde
Kuh! oder Blödmann! drückt man weniger ein Urteil über das
intellektuelle Niveau seines Gegenübers aus, sondern erklärt ihn eher
für lästig, störend oder auch albern. Auch die Frage „Sind Sie etwa nur
blöd oder auch dumm?“ wird nicht als unsinnig empfunden
(Quelle: wikipedia.de )
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